authentisch anders
Kulturwandel in Unternehmen
und Gesellschaft

Mit wem ...

Verbundinitiative: Gemeinsam eine Idee in die Welt bringen

Mit vereinten Kräften: Individuelle Stärken, potenziert im Kollektiv


Individuelle Vielfalt & Kollektive Stärke

Vom Freiberufler über den Firmeninhaber bis zum Unternehmen: Die Erkenntnis einer Zeitenwende für Wirtschaft, Bildungssektor, individuelle Lebensentwürfe und Politik schafft das gemeinsame Fundament. Es gilt, sich neuen, vernetzten Denk- und Handlungsansätzen zu öffnen:

„Es wird ein neues Berufsbild brauchen: den Unternehmensphilosophen“

Diese Erkenntnis fiel in einer Podiumsdiskussion im Rahmen eines vom Hasso-Plattner-Instituts ausgerichteten Kongresses im April 2018. Unser Netzwerk, dem wir mit „authentisch anders“ eine Plattform geben wollen, greift den Gedanken des Unternehmensphilosophen auf – gekoppelt mit einem pragmatischen Angebot, Unternehmen im Transformationsprozess zur lernenden Organisation zu begleiten.

Unser Ansatz ist tief im systemischen Denken verankert. Jede Entwicklung in einem organischen System (und genau das ist auch ein Unternehmen) löst eine Anpassungs- und Veränderungsspirale aus. Wirbel- und Säugetiere, inklusive des Menschen, haben sich über Millionen von Jahren kontinuierlich wechselnden Umwelt- und Umfeldbedingungen angepasst. Evolution ist das Synonym für einen unaufhörlichen Lernprozess. Mit dieser Herausforderung sehen sich Unternehmen heute stärker als je zuvor konfrontiert. Angesichts kultur- und grenzüberschreitender Entwicklungen durch digitale Transformation, globale Wirtschaftsbeziehungen oder Migration können wir heute von einer evolutionären Zeitenwende sprechen. Das Spannungsfeld zwischen individuellen Interessen und kollektivem Ausgleich gewinnt eine historisch neue Dimension. Antworten im gesamtgesellschaftlichen Kontext wie wiedererstarkender Separatismus und eine wachsende Tendenz zu vereinfachenden Annahmen sind Ausdruck von Furcht und Hilflosigkeit. Unsere Chance liegt in einem vermeintlichen Paradoxon: Der Kultivierung kollektiver Intelligenz durch die Würdigung und die Inklusion solitärer Entwürfe. Unternehmen können in dieser Kulturentwicklung Vorreiter sein. Es ist an der Zeit! 

Historie unserer Verbundinitiative


Struktur & Netzwerk

Alle drei Gründer haben ihre Erfahrungen einer lernenden Organisation und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Umfeld im Unternehmen selbst gewonnen. In unterschiedlichen zeitlichen und inhaltlichen Dimensionen und Ausgestaltungen – aber im unmittelbaren Erleben und (Mit-)Gestalten: Das 1937 gegründete, mittelständische Industrieunternehmen Gutmann Aluminium Draht (GAD) GmbH hat im Mai 2015 die Kultur der lernenden Organisation eingeführt. Alle drei Initiatoren für „authentisch anders“ haben ihren Anteil daran.

  • Katharina Daniels hat von Januar bis Mai 2017 den Transformationsprozess bei dem Industrieunternehmen schriftspachlich dokumentiert und in Folge das Unternehmen bis Mai 2018 kommunikativ begleitet; darunter fiel auch die konzeptionell-textliche Neugestaltung der Webpräsenz in ihrer heutigen Form .
     
  • Paul Habbel, von 1998 – 2018 Geschäftsführer der GAD, war Initiator, Gestalter und Supervisor der Transformation.
     
  • Michael Wolf stand von Mai 2015 bis Mai 2019 als festangestellter Coach und Unternehmensstreetworker für die Verankerung dieser Kultur in den Köpfen und Herzen der GAD-Mitarbeiter. Er hat zudem die Kultur­dokumentation graphisch gestaltet.

Das Interesse des Umfeldes an dieser, von Paul Habbel begründeten und von Michael Wolf und Katharina Daniels mitgestalteten, innovativen Kultur wuchs unaufhörlich; seitens anderer Unternehmen, wissenschaftlicher Institutionen und der Politik. Das war schlussendlich der Funken zur Gründung dieses Verbundes. Über diese Plattform wollen die drei Begründer anderen Unternehmen ihr Wissen zur Verfügung stellen, darüber hinaus weitere Innovatoren und Experten einbinden und sukzessive einen Austausch zu Entwicklungen und Erfolgen im organisationalen Transformationsprozess ermöglichen. Der Verbund als solcher ist kein kommerzieller Anbieter, Auftragsarbeiten erfolgen über die individuellen Firmen.

Reverse Change: Die Weisheit der Basis wertschätzen


Autonomie & Verantwortung

Der Begriff des „Reverse Mentoring“ hat zumindest in Kreisen innovativen Managements bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad. „Wenn der Azubi den Chef coacht“ heißt: Gerade mit Blick auf die immer noch unaufhörlich fortschreitende Digitalisierung sind die sog. digital natives ihren älteren Kollegen und Vorgesetzten in Auffassungsgabe und rascher Umsetzung weit voraus. Auch wenn es für Führungskräfte überwiegend immer noch undenkbar ist, sich bei „Untergebenen“ Rat zu holen: Das Prinzip „alt coacht jung, Chef coacht Mitarbeiter“ verliert in dieser Ausschließlichkeit rasch an Relevanz.

Mit „Reverse Change“ übertragen und erweitern wir die, vornehmlich an die Digitalisierung andockende, Idee des „Reverse Mentoring“ auf den Prozess der Veränderung insgesamt. Dem klassischen Change-Prozess entspricht die Beschlussfassung und Verkündung top down; gekoppelt mit dem sattsam bekannten Folgeprozess, zuerst die mittleren Führungsebenen zu integrieren, dann die Mitarbeiterbasis „ins Boot zu holen“. Das 8-Stufen Modell des US-amerikanischen Wissenschaftlers und Consultants John P. Kotter ist heute legendär. Mit „Reverse Change“ stellen wir die Dinge auf den Kopf: Wie wäre es, im ersten Schritt und als Fundament die Meinungen und die Stimmung in Ihrem Unternehmen zu sondieren? Um darauf aufbauend Ihre Strategie zu entwickeln? Und auch in der strategischen Entwicklung immer wieder die Resonanz der Basis einzuholen, Ideen zu fördern und zu inkludieren? Wir sprechen von der Weisheit der Basis. Natürlich ist auch dies ein Ansatz, der so individuell ist wie die Menschen, die in einem Unternehmen arbeiten. Ein „Gießkannenprinzip“ methodischer Ansätze war noch nie angemessen. In unserer Zeit extrem dynamischer und oft in sich widersprüchlicher Entwicklungen liegt das Fundament eines hoffnungsvollen Miteinanders im Bewusstsein, in der bejahenden Haltung zu unaufhörlicher Veränderung und einer damit verbundenen Ambiguitätstoleranz. 

Gründer und Partner im Profil

Individuelle Vielfalt trifft verbindende Vision


Innovation & Tradition

Allein unsere Lebensläufe und beruflichen Provenienzen zeichnen bereits ein vielschichtiges Bild. Zwischen über einem Vierteljahrhundert Management im Unternehmen und über einem Vierteljahrhundert Freiberuflichkeit liegen im ersten Augenschein Welten, die dritte Variante im Verbundterzett ist der Wanderer zwischen den Polen des Freiberuflers und des Angestellten. Den diversen Lebensentwürfen korrespondieren sehr unterschiedliche Kompetenzen, Expertisen und Fähigkeiten. Es ist dieses Spannungsfeld zwischen Vielfalt und der verbindenden Vision, das uns immer wieder neu beflügelt. Unser gemeinsames Credo für Autonomie, Verantwortung, Sinnhaftigkeit und changierende Authentizität lebt von Kehrtwendungen, irisierenden Annahmen und Perspektivenswitches. Wir suchen nicht das Altbekannte, wir finden, gemeinsam mit Ihnen und unserem Netzwerk, das noch Unbekannte, das Unverhoffte, das Überraschende.

Die Sprache Ihres Unternehmens: Katharina Daniels

Katharina Daniels

Das beharrliche Verfolgen der großen "W" ( Warum, Wohin, Wer mit Wem und Wie) prägt ihr Verständnis wahrhaftiger Kommunikation. Verknüpft mit höchster Präzision im Ausdruck. Als Kommunikationsmentorin liegt ihr Fokus auf der tiefen Durchdringung von Sachverhalten und der konsequenten Umsetzung von Projekten. Herz des gesamten Prozesses ist die Sprache, die das Band zwischen Menschen knüpft - und die es in ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt zu würdigen gilt – weit über das bloße Instrument der Mitteilung hinaus. Im Unternehmenskontext bedeutet das die Verwobenheit von interner und externer Unternehmenskommunikation. Imagebehauptungen nach außen, die im Innen keinen Widerhall finden, sind allzu rasch entlarvt und fallen dem Unternehmen auf die Füße. → Katharina Daniels

Visionäres Management fürs Unternehmen: Paul Habbel

Paul Habbel

In ihm vereinen sich zwei scheinbar unvereinbare Pole: Der Pol des ausgebildeten Kaufmanns mit einer strategisch-planenden Managementperspektive einerseits, der Pol des Visionärs, Räume und Gedankenwelten Öffnenden auf der anderen Seite. Der vormalige Geschäftsführer des mittelfränkischen Industrieunternehmens GAD hat mit Nahen seines 60. Geburtstages für sich eine, sein Leben gravierend verändernde, Entscheidung getroffen: Sein Wissen und seine Erfahrung von Transformationsprozessen stellt er heute als Inhaber einer eigenen Beratungsfirma anderen Unternehmen zur Verfügung. → Paul Habbel

Am Pulsschlag Ihres Unternehmens: Michael Wolf

Michael Wolf

Seine, von ihm am tiefsten empfundene, Identität ist die des Künstlers. Desjenigen, der in einem stetigen Prozess des Gestaltens und des Ringens um Wahrhaftigkeit in die Gegebenheiten eintaucht, sich dem Dialog in diversen Begegnungsformaten stellt und Entwicklungen auch bildlich begleitet. Um es sprachbildlich auszudrücken: Der Unternehmensstreetworker und zertifizierte Coach und Mediator hat sein Ohr am Herzschlag der Menschen, die er im Wandlungsprozess begleitet. Er nimmt Stimmungen und Impulse auf und kanalisiert sie für den Prozess der Transformation. → Michael Wolf