authentisch anders
Kulturwandel in Unternehmen
und Gesellschaft

Und wie ...

Organisationsentwicklung: Drei Schritte der Veränderung

Vom „Ist“ über das „Soll“ zum Machbaren


Dynamik & Sicherheit

Anamnese, Diagnostik, Intervention. Die drei großen Phasen ärztlicher Behandlungskunst sind Vorbild für unternehmerisches Denken und Handeln. Sie verbinden präzise Beobachtung mit sachlichem Urteil und entschiedenem Handeln. Sie bilden das Fundament für die Entwicklung Ihrer Organisation.

  • Die Anamnese bedeutet Beobachtung ohne Bewertung. In welchem gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt sich das Unternehmen? Welche großen Entwicklungen deuten sich an? Politischer, ökonomischer, gesellschaftlicher Natur? Gibt es Konkurrenz? Wie ist das Unternehmen aufgestellt, Geschäftsmodell, Strukturen, Prozesse, Denkkulturen, Teamkulturen etc. pp.
     
  • Die Diagnostik legt alle diese Beobachtungen übereinander und extrahiert daraus die Herausforderungen, die das Unternehmen bewältigen muss. Welche Entwicklungen sind für das Unternehmen relevant? Braucht es dafür ein neues Geschäftsmodell? Oder einen kulturellen Wandel im Unternehmen? Welche Visionen und Ziele sind realistisch?
     
  • Die Intervention liefert das Portfolio passender Maßnahmen. Welche Methoden zur Umsetzung von Zielen sind angemessen? Klassisch strategische Handlungsoptionen bei einem Change können bspw. Fusion, Abstoßen von Segmenten etc. sein. Übertragen auf einen Kulturwandel heißt die Fragestellung: Welches Handlungsinstrument passt zu diesem Unternehmen, wann ist welches Vorgehen adäquat?

Wir begleiten Sie bei der Entwicklung Ihrer Transformationsstrategie und der schrittweisen Verwirklichung der erforderlichen Handlungseinheiten. In jeder Sequenz können wir, wenn erforderlich, auf die vielschichtige und profunde Expertise unseres Netzwerks zurückgreifen.

Im Tun: Tools, Methoden, Denkformate

Kreise

Wie aus Dialog und Interaktion Neues entsteht

Kernmerkmal unserer Zusammenarbeit mit Ihnen ist der Dialog, ob im Einzelaustausch oder in der Gruppe. Der Dialog wird gern verwechselt mit der Diskussion, dem Austausch von Argumenten, damit schlussendlich die schlagkräftigere Version den Sieg erringt. Im Rahmen klar definierter Projektziele, und um die gangbarsten Zwischenschritte abzuwägen, ist die Diskussion durchaus ein Mittel der Wahl.  Der Dialog ist etwas anderes. Der Dialog beruht auf dem wahren Zuhören dessen, was das Gegenüber äußert. Auf der Bereitschaft, sich in das Gedankengut des Anderen hineinzubegeben, ohne bereits die eigene Antwort im Hinterkopf parat zu haben – und nur auf den Moment zu warten, um endlich selbst wieder den Rede-Stab ergreifen zu können. Genau das ist nicht der tiefe Sinn des Dialogs. Der Dialog beruht auf dem geistigen Gewinn, den wir aus den Überlegungen des Gegenübers erlangen. Die uns zu Ideen und Erkenntnissen inspirieren können, die wir ohne das tiefe Zuhören nicht gewonnen hätten. 

Arbeiten im Dialogkreis

Im Kreis zu sitzen, einander zuzuhören, sich auszutauschen: Diese Kommunikationsvariante ist weitaus mehr als eine formale Sitzanordnung. Es entfallen Schutzwälle wie Tische, hinter denen man sich verschanzen kann. Es gibt weder gerade Reihen nebeneinander und hintereinander, noch einen Frontalredner – alles Merkmale eines eher starr geprägten, hierarchischen Kommunikationsverlaufs, der Menschen voneinander separiert. Der Dialogkreis will das Gegenteil. Es geht um Gleichberechtigung im Gespräch jenseits hierarchischer Zuordnungen, um Zugewandtheit, um das Offensein im wörtlichen und übertragenen Sinn.

Die Transformationsdokumentation

Wie rasch fällt etwas Geschehenes, etwas Gesagtes wieder dem Vergessen anheim. Gerade im Veränderungsprozess ist das unaufhörliche Vergegenwärtigen dessen, was war, der Wegweiser für das, was sein kann. Schriftsprachliches Dokumentieren bannt den Moment dazwischen. Einen Transformationsprozess zu beschreiben, bedeutet, die Feinheiten und Seitensprünge zu konservieren, die große Linie zu zeichnen, kurz, das Geschehen lebendig zu halten und das Fundament für Zukünftiges zu legen. In welcher Form dies geschieht, ob in Buchform oder als Sammlung von Einzeleindrücken, etwa in einem Corporate Blog: Wir geben Ihrem Unternehmen, Ihrem Wandlungsprozess, eine Sprache, die bleibt.

Das Unternehmenstagebuch

Feuer

(Schrift-)Sprache beruht auf Übereinkünften grammatikalischer und orthographischer Natur. Wie kann es gelingen, Mitarbeiter in den Prozess der schriftsprachlichen Reflexion des Veränderungsprozesses einzubinden? Das von uns entwickelte Tool „Unternehmenstagebuch“ beruht auf dem Gedanken eines unternehmensinternen Redaktionsteams, ungeachtet der hierarchischen Ebene und über die Abteilungsgrenzen hinweg. Das Redaktionsteam versteht sich als „Sprachrohr“, als „change agent“ zwischen den engsten Kollegen und den strategischen Führungsebenen. Das Instrument des Redaktionsteams ist die (Schrift-)Sprache. Beispielsweise in einem unternehmensinternen Blog, mit Themen wie: „Unser Erfolg der Woche“ (quick win) oder „Was arbeitet eigentlich mein Kollege?“ Wir begleiten Ihr Redaktionsteam bei der Themenagenda, beim Formulieren – und schulen Schreibtalente so, dass unsere Unterstützung sukzessive nicht mehr erforderlich ist. Das Ergebnis: Das Empfinden bei Ihren Mitarbeitern, den Transformationsprozess entscheidend mitgeformt zu haben, kurz: Stolz.

Visualisierung und Ideenbilder

Zeichnen ist eine Ausdruckform des Menschen, noch bevor er die Schriftsprache entdeckte. Zeichnen ist Übertragung von Gefühlen und Gedanken auf eine nichtsprachliche Ebene. Diese Übertragung eröffnet zusätzliche Interpretationsspielräume der Transformation. Wir vergegenwärtigen Ihren Wandlungsprozess mit Zeichnungen. Wir begleiten darüber hinaus die Menschen in Ihrem Unternehmen bei der Erstellung von Situations- und Visionsbildern.

Und was noch? Von Open Space bis zur Organisationsaufstellung

Es gibt fast unzählige Varianten und Ausdrucksformen, um Ihr Unternehmen in seinem Wesen zu erfassen, Schlüsse daraus zu ziehen und Zukunftsvisionen und Optionen daraus abzuleiten. Ein Open Space-Format bietet die Chance, ein komplexes Stimmungsbild zu zeichnen: Was denken Ihre Mitarbeiter? Sind sie reif für die überlegte Veränderung? Welche Ideen schlummern da? Die Organisationsaufstellung adressiert verborgene Empfindungen, Spannungen aber auch Potenziale des Miteinanders im Unternehmen. Sie verdeutlicht auf einer weiteren Ebene des Verstehens, ergänzend und vertiefend zur visuellen und schriftsprachlichen Kommunikation, den Entwicklungs- und Reifegrad aller Akteure in den jeweiligen Transformationsphasen.

Dies sind „nur“ einige vertiefende Optionen in der Unterstützung Ihres Transformationsprozesses. Gemeinsam mit unserem Netzwerk entwickeln wir kontinuierlich bestehende Methoden weiter und kreieren neue Methoden und Tools.